Werkstatt

Porsche Jahresinspektion mit kleinen Überraschungen

Eine schief eingeschraubte Kerze, die dann doch keine war und ein vernudeltes Lüfterrad, das in zwei Jahren keine Porsche-Werkstatt bemerkt hat. Alles wird gut.

Die Hoffnung, dass es nach den Werkstattodysseen des vergangenen Jahres in diesem Jahr bei einer Standard-Jahresinspektion ohne besondere Vorkommnisse wird, hat sich nicht erfüllt.

Die schief in den Zylinderkopf geknallte Kerze war glücklicherweise nur eine Mutter, die in den Kerzenschacht gefallen war und den Weg für den Schlüssel so versperrte, dass der Eindruck entstand, die Kerze sei schief drin. Puh. Das war nur knapp am Herzinfarkt vorbei.

Teurer war das Lüfterrad, das an der Aufnahme der Keilriebenscheibe so ausgenudelt war, dass es ersetzt werden musste. Der Effekt nach Einbau des neuen gebrauchten Lüfterrades ist allerdings frappierend. Die Maschine, die bislang immer so klang, als ob jemand Murmeln hineingekippt hatte, hört sich jetzt an, wie sich ein Porsche Sechzylinder anhören sollte. Kein Rasseln, kein Klappern, reiner Motorsound. Interessant ist, dass auch hier die Experten in den Werkstätten den Fehler in fast zwei Jahren nie erkannt haben. Mal wurde das Geräusch überhaupt nicht kommentiert, mal hieß es „Lichtmaschinenlager“.

Die neue Werkstatt jedenfalls hat das Problem in den Griff gekriegt und die Kosten haben sich in Grenzen gehalten. Nächster Schritt: Neue Reifen und die Scheibendichtung.

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hansbahnhof

Unheilbarer Petrolhead seit 1966. Hat begonnen mit Vespa-Motorrollern und dann irgendwann mit Porsche weitergemacht.

2 Comments

  • Schön miterlebt haben zu dürfen, wie dieser Traum verwirklicht worden ist. Gerne erinnere ich mich an die Fahrt durchs Ruhrtal nach Kettwig, als ich um ersten Mal in (D)einem Porsche saß…
    Bis nchsten Donnerstag grüßt Dich
    Dein Heinz

  • Heinz! Du bist natürlich als Autonarr der ersten Stunde immer auf eine Runde im 911 eingeladen! Gruß an Illa und bis Donnerstag! Ansgar

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