Marktsituation

Nur 80 Stück – Porsche 911 S Martini Racing Edition

Written by hansbahnhof

Limitiert und mit eingebautem Wertzuwachs? Der Porsche 911 Carrera S in der „Martini Racing Edition“ erinnert optisch an die wilden und erfolgreichen Siebziger. In Deutschland ist er nicht zu kaufen!

Porsche ist wieder dabei – in Le Mans. Da liegt es nah, an alte Zeiten zu erinnern und ein Auto zu retrofizieren. Das klappt ja schließlich auch mit dem Targa. Der Porsche 911 Carrera S in der „Martini Racing Edition“ erinnert optisch an die wilden und erfolgreichen Siebziger. Und er setzt optisch Akzente im dienstwagengrauen Straßenalltag. Die Motorisierung ist die des Standard 911 Carrera S: 400 PS genügen zum Mitschwimmen im Straßenverkehr.

Es gibt den Martini Racing Edition in schwarz und weiß ab Juni in Europa. Jedoch nur in „ausgewählten Märkten“, das heißt in Holland, Italien, Spanien, Polen, Ukraine, Tschechien, Zypern, Finnland und Großbritannien. Später auch in China, Japan und Lateinamerika. Ist der deutsche Markt nicht mutig genug? Wohl nicht. Wer gar nicht ohne Martini kann und schon einen passenden Elfer hat, kann auch in Deutschland bei Porsche Tequipment die Folien als Nachrüst-Kit kaufen.Die Aufkleber kosten 1071,10 inkl. MWSt..

Ganz klar meine Wahl: Die weiße Version des Martini Racing Edition Porsche

Ganz klar meine Wahl: Die weiße Version des Martini Racing Edition Porsche

Auch wenn ich kein Retrofan bin: Der Wagen ist schick geworden, auch wenn natürlich einiges an Ego dazugehört, sich eine so auffällige Kiste vor das holländische, italienische, spanische, polnische, ukrainische, tschechische, zyprische, finnische oder englische Eigenheim zu stellen. Egal. Ich nehme ihn als Dienstwagen. Sponsoren? Anybody? Ich hole ihn auch aus Holland oder Italien ab. Und ich muss mich beeilen. Porsche stellt nur 80 Stück her. Das wirft die Frage auf, ob ein moderner Massenelfer doch mal irgendwann mit Wertzuwachs rechnen kann.

Fotos: (c) Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

 

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hansbahnhof

Unheilbarer Petrolhead seit 1966. Hat begonnen mit Vespa-Motorrollern und dann irgendwann mit Porsche weitergemacht.

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