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Porsche 911 mit Dreadlocks – Magnus Walker – der städtische Gesetzlose

Written by hansbahnhof

Magnus Walker ist ein ganz normaler Porsche 911 Fan. Er hat schon als Kind einen Brief an Porsche geschrieben und um einen Porsche Job gebeten. Später hat er dann einen Porsche gekauft. Und noch einen. Und noch einen. Und dann lief das mit den Porsches etwas aus dem Ruder.

Aktuell: 30.12.2012 – Ein herzliches Willkommen allen Besuchern von tr-freun.de und Danke für den Link auf diesen Blog in Euerm Forum an TR6Chris! Guten Rutsch von der Porsche-Fraktion! hansbahnhof

Magnus Walker ist ein ganz normaler Porsche 911 Fan. Er hat schon als Kind einen Brief an Porsche geschrieben und um einen Porsche Job gebeten. Später hat er dann einen Porsche gekauft. Und noch einen. Und noch einen. Und dann lief das mit den Porsches etwas aus dem Ruder. Irgendwann hat sich dann das Ziel gesetzt, einen Porsche 911 von jedem Baujahr bis 1973 zu besitzen.

Porsche-Messias mit Dreadlocks und ein paar Porsche mehr als üblich. Magnus Walker, der „Urban Outlaw“.

Nur ein echter Porschefan kann erahnen, warum man von sowas träumt. Und nur ein echter Porschefan weiß, wie teuer sowas wird. Denn wir reden hier auch von der blauen Mauritius der Porsche 911 Baureihe: Dem Porsche 911 des ersten Baujahres 1964. Davon gab es nur einhundert und ein par Zerquetschte. Und die stehen in Sammlungen und Tresoren.

Kein Porsche Einzelfall

Klingt schon ziemlich bekloppt? Eigentlich nicht. Denn Typen wie Walker dürfte es in der Porsche Szene massenweise geben. Leute mit ausreichend Geld, ihre Kindheitsträume zu leben und sich Großgaragen mit restauriertem Blech vollzustellen. Die meisten von Ihnen werden etwas öffentlichkeitsscheuer sein, als Magnus Walker.

Nur einmal mitfahren: Magnus Walker bei einer Spazierfahrt.

Warum also guckt man sich einen Film über einen verrückten amerikanischen Porschesammler an? Wegen seiner Dreadlocks und wegen seiner – sagen wir – Outfits. Weil er in seiner Riesensammlung offensichtlich viel selbst schraubt, weil uns das Respekt abnötigt und weil er so einen autenthischen Spaß an seinen Spielzeugen hat.

Da kann man ihm nicht mal mehr das riesige Backsteinloft mit den Designermöbeln übel nehmen, in das man dringend ganz schnell einziehen möchte, wenn man es gesehen hat.

Platz für noch ein paar Porsche mehr oder zum chillen: Loft von Magnus Walker

Der Film

Den Film „Urban Outlaw“ guckt man, weil man Porschefan ist. Weil man sich ein bißchen über die typisch amerikanischen „Verbesserungen“ aufregen möchte, die Walker an seinen Autos vornimmt. Und weil man die Kisten dann trotz der Modifikationen ziemlich cool finden muss Oder nicht zugeben kann, dass sie gerade deswegen klasse aussehen. Und natürlich, weil man den Kerl insgesamt für seinen Lebensstil beneidet.

Jedem das seine: Magnus Walker „Leichtbau“-Spezialteile.

Fazit

Ein Porsche-Märchenfilm von einem, der auszog, sein Porscheding zu machen. Ein technisch guter Film mit einer kleinen Geschichte über einen großen Porschetraum für große Jungs. Hat Spaß gemacht, ihn zu gucken.

Kein Porschefan? Dann könnte der Zugang zu „Urban Outlaw“ etwas schwierig sein. Schon, weil man sich fragt, wo denn eigentlich der Unterschied ist, zwischen einem 72er 911er und eine 73er. Die Frau fand jedenfalls den Typ abgefahren, wollte den Film aber nicht unbedingt sehen. Ich besorge mir jetzt eine Dreadlock-Perücke.

Gucken

Gucken geht übrigens online. Viel Spaß!

[button link=“http://www.reelhouse.org/mos/urbanoutlaw/“ size=“medium“ variation=“black“]Urban Outlaw – bei reelhouse.org online gucken![/button]

Fotos / Screenshots
Die in diesem Beitrag gezeigten Fotos und Screenshots stammen aus dem Film „Urban Outlaw“ und sind Eigentum der jeweiligen Urheber – (c) by reelhouse, Suite 9 – 375 Water St., Vancouver BC, Canada V6B 5C6 – http://www.reelhouse.org

 

 

About the author

hansbahnhof

Unheilbarer Petrolhead seit 1966. Hat begonnen mit Vespa-Motorrollern und dann irgendwann mit Porsche weitergemacht.

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