1972 2.4 S Targa - Porschekauf in Holland

Porsche 911 S 2.4 Targa – Folge 4: Anzeigen, Zeitschriften, Messen

Written by hansbahnhof

29.12.2014: Bitte nicht wundern – ich ändere und ergänze gerade die Seiten zum Kauf des Porsche 911 S 2.4 – es könnte in den folgenden Tagen zu inhaltlichen und optischen Ungereimtheiten kommen. 

In den vergangenen drei Teilen habe ich geschildert, wie meine Suche nach einem klassischen Porsche – einem Porsche 911 S 2.4 Targa (Ölklappe) von 1972 begann. In Folge 4 geht es „richtig“ los. Mit Anzeigen in Zeitungen und Aushängen im Supermarkt…

Der Porsche aus der Tageszeitung

Ganz nach dem Motto „bei Mobile suchen alle“, habe ich es einfach mal ein paar Wochen mit Anzeigen in der größten regionalen Zeitung WAZ versucht: Hier ergaben sich wenige, aber durchaus nicht unspannende Kontakte. So wurde mir zum Beispiel ein Porsche Turbo vom Zweitbesitzer in gutem Zustand angeboten. Fast wäre ich schwach geworden. Oder ein top-restaurierter T-Targa zum Mondpreis. Fazit: Fehlanzeige.

Im Endeffekt erwiesen sich die Suche-Anzeigen als zu teuer. Für Menschen mit langem Atem und ausreichendem Budget scheint mir die Zeitung aber immer noch eine gute Möglichkeit, Zielgruppen zu erreichen, die das Internet noch nicht nutzen.

Supermarktporsche

„Suche Porsche 911 aus den Siebzigern“ – so mein Aushang, den ich mit dem Foto eines weißen Targa illustriert hatte. Kein Scherz – hier ging es schließlich um die Nutzung von Marktlücken – Reaktionen: keine, aber die Aushänge ließen sich auch nicht allzu lange durchziehen, weil sie immer wieder von Angeboten für Kinderwagen oder gebrauchte Billy-Regale überklebt wurden. Aus meiner Sicht ist diese Methode aber gerade für Menschen mit etwas Geduld in Gegenden mit großen Garagen und teuren Vorgärten durchaus nicht ausgereizt.

Porsche suchen im Internet

Bei mobile.de und autoscout.de fanden sich neben viel Müll auch immer wieder gut aussehende Wagen – meist zu indiskutablen Preisen deutlich jenseits der 2008 gültigen 55.000,– Euro-Schallgrenze. Mein Tipp. Die Angebote über längere Zeit verfolgen. Viele der Wagen stehen monatelang im virtuellen Schaufenster. Manche übrigens auch jahrelang, wie ich in den letzten Jahren feststellen konnte.

Oldtimer-Markt / Oldtimer Praxis-Anzeigen

Hier habe ich auf Suche-Anzeigen verzichtet, weil die Anzahl der Gesuche zur fraglichen Zeit aus meiner Sicht zu groß war. Selbstverständlich machen Inserate in den beiden größten deutschen Fachzeitschriften aber natürlich grundsätzlich Sinn. Die Angebote sind natürlich ebenfalls Pflichtlektüre. Ein brauchbarer „S“ Targa war allerdings in der Zeit meiner Recherche dort nicht zu finden. Bis auf die Anzeigen der bekannten Händler gab es keine spannenden Angebote.

Techno-Classica 2008: Einheitspreise für den „S“

Nicht, dass ich ernsthaft der Meinung war, auf der größten Oldtimermesse Europas „meinen“ Wagen zu einem akzeptablen Kurs zu finden. Aber, die spannende Messe gab und gibt einen guten Überblick über das Angebot. Die Situation im Jahr 2008 war einfach. Ein „S“ kostete 55.000,– kostete 55.000,– kostete 55.000,– Euro. Egal bei welchem Anbieter. Egal in welchem Zustand. Rückblickend hätte man sie alle kaufen müssen. Aber wer konnte denn ahnen, dass sich die Preis bis heute so entwickeln, wie sie sich entwickelt haben. Schon ein Jahr später – immerhin im Rezessionsjahr 2009 – war die 55.000,– Euro Schnäppchenklasse übrigens bereits nicht mehr anzutreffen. Der Einheitspreis 2009 hatte sich auf 75.000,– eingependelt. Doch da hatte ich „mein Auto“ glücklicherweise schon gefunden!

 

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hansbahnhof

Unheilbarer Petrolhead seit 1966. Hat begonnen mit Vespa-Motorrollern und dann irgendwann mit Porsche weitergemacht.

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