1972 2.4 S Targa - Porschekauf in Holland

Porsche 911 S 2.4 Targa – Folge 6: Blick in die USA

Meine stärkste Waffe und Mittelsmann Paul wohnt in San Francisco (Thanks again for your efforts!). In mehr als zwei Jahren intensiver Suche tauchten zwar einige wenige halbwegs anständige 911 T auf. Keiner der Wagen war aber so interessant, dass ich Paul zur Besichtigung rausschicken wollte. Einen 911 S in Version mit 2,4 Liter Boxer gab es in der gesamten Zeit nur einmal im Angebot. Er war stark modifiziert und verbastelt sowie überteuert. Tipp für die, die meinen, in den USA ihr Glück versuchen zu müssen: www.craigslist.org – da gucken ohnehin alle. Und auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Schnäppchen sind in den USA nicht mehr zu machen. Die Preise haben trotz des extrem starken Euros nachgezogen.

Mein zweiter (deutscher) Mittelsmann in den Staaten war nur kurzfristig optimistisch. So lange, bis er die angespannte „S“-Situation völlig durchblickte. Der Kontakt, der im Übrigen über meine Anzeige in der WAZ zustandekam, hatte für mich trotzdem etwas Positives. Ich durfte zum ersten Mal auch mit einem 911 S fahren. Ein sehr schönes Erlebnis und eine echt spannende Premiere – auch wenn es „nur“ ein (schönes) 2.7 Liter G-Modell war. Aber auch diese Suche blieb erfolglos: „In den Staaten stehen die Deutschen Schlange vor den Garagen mit den Elfern. Wenn man da ist, ist der Wagen weg. „S“ gibt es keine im Angebot. Der einzige spannende Wagen, den Mittelsmann Nummer 2 bei einem Händler findet, ist ein „T“ in weiß. Nach kurzer Begutachtung der Fotos durch meinen Experten steht fest. Der Weiße bleibt beim Händler in LA. Ich habe Zeit.

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hansbahnhof

Unheilbarer Petrolhead seit 1966. Hat begonnen mit Vespa-Motorrollern und dann irgendwann mit Porsche weitergemacht.

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