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Porsche Briefmarken – Im Test: Die neue Porsche 911 Softwindow-Targa Briefmarke (Teil 2) (Video)

Written by hansbahnhof

In Teil 1 dieses Zweiteilers hatte ich die nagelneuen Porsche Softwindow-Targa Briefmarken der Post bekommen und damit einen Brief an Christoph in Leverkusen frankiert. In Teil 2 erfahrt Ihr, wie schnell es mit dem Versand geklappt hat und was dann passierte…

Für alle, die Teil 1 verpasst haben: Hier ist er. Die Daten des Versandes für alle Briefmarkenknutscher unter Euch:

  • Einwurf in Essen: Samstag, 15.00 Uhr (ca.)
  • Nächste Leerung Postkasten: Zwei Tage später – Montag, 16.30 Uhr (war ja klar, dass ich einen Kasten mit einem Worst-Case Leerungstermin erwischen würde)

Dann habe ich gewartet und … ups. Die Auslieferung ging überraschend schnell. Der Brief mit der offensichtlich beschleunigten Sportwagenmarke brauchte vom Leerungstag, dem 25.01.2016 (16.30 Uhr) bis Dienstag, 26.01.2016 9:00 Uhr (Einwurf im Dienstbriefkasten von Christophs Anwaltskanzlei in Leverkusen). Sportlich, liebe Post!

Die Geschwindigkeitsberechnung für den Porschebriefmarkenbrief sieht damit wie folgt aus:

  • Zeit zwischen Kastenleerung bis Ankunft Christoph: 16,5 Stunden
  • Überbrückte Kilometer (ca.): 50 km
  • Sich daraus ergebende Geschwindigkeit: 3.03 km / h

Der Porschebrief ist damit nur unwesentlich langsamer als die Auslieferung durch einen Menschen, der die Strecke Essen – Leverkusen mit Schrittgeschwindigkeit zu Fuß zurücklegt (lt. Wikipedia beträgt die menschliche Schrittgeschwindigkeit ca. 3,6 km / h). Respekt Deutsche Post!

 

Argh. Sind Süßeblümchenmarken genau so schnell?

Nun war dieser Briefmarkentest mein erster Briefmarkengeschwindigkeitstest und ich habe natürlich Fehler gemacht. So habe ich dämlicherweise keinen Vergleichsbrief mit einer entschleunigten Weihnachtsmarke oder einer Süßeblümchen-Marke verschickt. Mein subjektiv positiver Geschwindigkeitseindruck muss daher subjektiv bleiben. Vielleicht wäre das Blümchen ja sogar genauso schnell gewesen, wie der Softwindow-Targa?

Insgesamt können wir und die Post zufrieden sein. Der Versand analoger Nachrichten wird durch die Porschebriefmarke schöner und vielleicht sogar ein wenig schneller, als mit langweiligen Briefmarken. Und mal ehrlich: Eins hat die Post definitiv erreicht. Sie hat es geschafft, dass digital verseuchte Immigranten wie ich ein wenig entschleunigt werden und beim Postkastensuchen mal an die frische Luft kommen. Das kann nicht schlecht sein in dieser oft viel zu virtuellen Zeit.

Endlich mal raus an die frische Luft kommen: hansbahnhof sucht den richtigen Einwurfort für den Porsche Briefmarken-Brief

Endlich mal raus an die frische Luft kommen: hansbahnhof sucht den richtigen Einwurfort für den Porsche Briefmarken-Brief

Nachtrag: Ich bekomme analogen Spam!

Fast hätte ich wissen sollen, dass die Sache noch ein Nachspiel hat.

Nachdem die Post mich als potentiellen Großkunden (kauft zweihundert Porschebriefmarken = muss Millionär sein) erkannt hat, bekomme ich in regelmäßigen Abständen fette fette Umschläge mit Supersonderangeboten aus dem Postshop per Post zugeschickt. Man könnte soweit gehen, es „analogen Spam“ zu nennen.

Wahrscheinlich habe ich irgendwann im Bestellprozess die Zusendung unverlangter Werbung verlangt. Doch aus meiner Sicht ist es Spam. Noch schlimmer: Es ist Umweltverschmutzung und ich weiß nicht, wie man die Papierflut abbestellt. Bei digitalen Newslettern gibt es ja diesen Button „Newsletter abbestellen“. Falls Ihr das hier also lesen solltet (liebe Post), stellt doch bitte den Versand von Werbung an mich ein. Ich habe eh schon alles, was da drin ist! Vielen Dank!

Danke!

Vielen Dank an Christoph, der mich beim Test mit einer schnellen Rückmeldung zum Ankunftszeitpunkt unterstützt hat!

(c) – Karte im Film 2016 by http://www.openstreetmap.de

About the author

hansbahnhof

Unheilbarer Petrolhead seit 1966. Hat begonnen mit Vespa-Motorrollern und dann irgendwann mit Porsche weitergemacht.

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