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Schloss Dyck Classic Days 2013 – Stelldichein der Vieillesse Dorée

Written by hansbahnhof

Mercedes, Bugatti, Maserati, Ferrari und Rolls-Royce. Karossiert von Thrupp & Maberly, Erdmann und Rossi oder gar Saoutchik. Wer sich wie ich als Otto-Normal Porschefahrer auf die Classic Days nach Schloss Dyck traut, fühlt sich arm, unwissend und unbedeutend – und mit knapp über 40 noch relativ jung.

Mercedes, Bugatti, Maserati, Ferrari und Rolls-Royce.  Karossiert von Thrupp & Maberly, Erdmann und Rossi oder gar Saoutchik. Wer sich wie ich als Otto-Normal Porschefahrer auf die Classic Days nach Schloss Dyck traut, fühlt sich arm, unwissend und unbedeutend – und mit knapp über 40 noch relativ jung. Aber ich will keinesfalls meckern. Das Stelldichein der Vieillesse Dorée mit ihren seltenen Vor- und Nachkriegsklassikern ist ein Ereignis der besonderen Art und eines der Top-Events für Oldtimer-Fans in Deutschland.

Zwei Gründe für Schloss Dyck

Das hat zwei Gründe. Grund 1: Sonst sieht man sowas nur im Museum. Zum Beispiel eine ganze Herde Bentley Blower. Oder eine Rotte schlumpf-blaue Bugattis in ihrem Saft wie der Franzose sagt – also mit ordentlich Renn-Patina. Grund 2: Auf Schloss Dyck sieht man sie nicht nur in Massen herumstehen. Sie dürfen auch tun, wozu sie gebaut sind. Nämlich fahren. Und so sieht man die Bentleys – angeführt vom Mutterschiff aller Bentleys (Mother Gun) – unter dem Heulen ihrer Kompressoren an sich vorbeischießen. Das macht Spaß. Wenn man auf Lärm, Öl und Leder steht. Ich geb das jetzt mal zu.

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Und noch ein paar Gründe mehr…

Wem diese beiden entscheidenden Gründe noch nicht reichen, kann sich auf Schloss Dyck mit zeitgenössischer Kleidung eindecken, englische Picknickdecken kaufen, Oldtimerzeitschriften abonnieren oder einfach nur Leute gucken. Die haben Hüte (wegen der Sonne), sind teils ordentlich gebotoxt (wegen des Jugendwahns) und tragen gewagt gemusterte Sommermode, Lederhosen oder Petticoats (wegen der Autos). Doch – chacun son tour – wie der Franzose sagt. Mich haben die Autos mehr interessiert und ich bin auf meine Kosten gekommen.

Mit dem Porsche sind wir in diesem Jahr übrigens nicht gefahren. Der klimatisierte Dienst-Audi, das gut organisierte Park & Ride und der Shuttlebus waren für uns nach den Erfahrungen mit dem Prockler von Hagen die ideale Logistik-Lösung. Wenn ich endlich einen günstigen Bentley gefunden habe, wird das anders – aber verratet es nicht der Frau. Wir fahren da wieder hin im nächsten Jahr.

Edit: 07.08.2013
Eine ganze Menge wunderschöne Fotos hat Markus von formfreu.de gemacht. Ihr findet sie hier: http://www.formfreu.de/2013/08/07/classic-days-schloss-dyck-2013/

 

 

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hansbahnhof

Unheilbarer Petrolhead seit 1966. Hat begonnen mit Vespa-Motorrollern und dann irgendwann mit Porsche weitergemacht.

1 Comment

  • War Freitag mit dem 911er da und morgen fahren wir auch wieder. Prockler habe ich keine gesehen, denen ist wahrscheinlich ( zum Glück ! ) der Eintritt zu teuer. Wir parken auf der Pflaumenwiese (Drivers Association ), da ist immer einer bei den Autos.
    Macht einfach Spaß, mit dem Hut hast du recht, mir glühte Freitag auch die Glatze…

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