Schottland 2010 TdM Blog News

Tag 3: Carless Saturday

Written by hansbahnhof

Nach einem großartigen Frühstück ruht sich der 911 auf dem abgesperrten Terrain des Albyn Townhouse für einen Tag aus.

Französisch-englisch-schottisches Fusion-Frühstück im sehr gemütlichen Frühstücksraum des Albyn Townhouse

Französisch-englisch-schottisches Fusion-Frühstück im sehr gemütlichen Frühstücksraum des Albyn Townhouse

Der Elfer wird streng bewacht von der immer fröhlichen Lydie und ihrem schlappohrigen B&B-Basset, dessen olfaktorische Präsenz allein geeignet ist, jeden unrechtmäßigen Porsche-Fan in die Flucht zu schlagen. Maya – der Basset – war übrigens so gut, dass wir einfach dringend ein Werbevideo von ihm machen mussten. Es folgt der Werbeblock für das Albyn Townhouse Bead & Breaktfast in Edinburgh!

Wir machen derweil Kultur zu Fuß.

Wie man mit einem australischen Mikrofon den Kumpel von Elvis kennenlernt

Edinburgh in einem Tag ist eine harte touristische Aufgabe, die gute Wanderschuhe erfordert. Dank blendender Vorbereitung durch die Frau schaffen wir es trotzdem.

Wir sehen geschätzte 67,32% der im Führer als sehenswert markierten historischen Plätze der Stadt. Dabei lernen wir, dass es ein Wunder ist, dass es nach hunderten von Schlachten überhaupt noch Schotten gibt. Und wir wundern uns, dass Schotten und Engländer noch miteinander reden. In der folgenden Bildgalerie findet Ihr einige Impressionen aus Edinburgh.

Wir lernen, dass größere Ansammlungen von kilttragenden männlichen Individuen im Regelfall französisch mit bretonischem Einschlag sprechen. Außerdem erfahren wir, dass es kein besseres Medium zum Kennenlernen fremder Menschen gibt, als ein australisches Rode Stereo Videomic mit Dead Cat auf einer Canon Spiegelreflex. Selbst mit einem rosa Catsuit erringt man nicht mehr Aufmerksamkeit. Mit Hilfe des kleinen australischen Technikwunders und seines kuscheligen Windschutzes machen wir die Bekanntschaft begeisterter Technikjünger aus der ganzen Welt. Und wir lernen sogar einen Amerikaner kennen, der mit Elvis zusammen in Deutschland stationiert war. „Jawohl!“ – Und ob das flauschige Ding denn die Kamera wirklich wärmt.

Schnelle Autos in Schottland. Nur wozu?

Natürlich gibt es in Edinburgh auch Autos zu sehen. Der Schotte liebt schnelle deutsche Fabrikate. Dicke BMWs, Audis mit dem roten „S“ und Porsches. Warum auch immer. Denn in Schottland gilt eine Maximalgeschwindigkeit von ca. 120 km/h auf der Autobahn. Wofür man dann einen GT3 benötigt, bleibt schleierhaft. Auch den Fahrer des Ferrari Cabrio in der historischen Altstadt von Edinburgh hätte ich gern nach seinen Motiven gefragt.

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hansbahnhof

Unheilbarer Petrolhead seit 1966. Hat begonnen mit Vespa-Motorrollern und dann irgendwann mit Porsche weitergemacht.

2 Comments

  • Sorry – da hatte ich mich wohl von dem Titel „Werkstatt-News“ irritieren lassen, es stand wohl doch schon mehr drin als der erste Artikel ! Egal, ich habe auf jeden Fall herzlich lachen müssen über die duale Beschreibung Eurer Reise !
    Die Frage nach der Sinnhaftigkeit von hochmotorigen Autos in Schottland läßt sich m. E. einfach beantworten – Gockeltrieb!
    In Edinburgh selber braucht man eigentlich überhaupt kein Auto, wie Ihr ja selber gemerkt habt, irgendein Bus fährt immer…..
    Die Verständlichkeit der Schotten ist mit den Bayern zu vergleichen, bei unserem ersten Kontakt auf Ibiza haben wir sogar gedacht, es wären Bayern, die auf cool machen und englisch sprechen,,,,,,,
    Herzliche Grüsse und weiterhin störungsfreie Fahrt ( Schafe haben i m m e r Vorfahrt ! ) Anne

    • … hat nichts mit Irritation zu tun. Ich habe hier nur kein Netz und habe die Offline-Kommentare der letzten Tage jetzt endlich mal gemütlich im Frühstückszimmersessel sitzend in den Blog umtragen können! Liebe Grüße aus Edinburgh!

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